Archiv für die Kategorie ‘Fahrradfahren’
Blumenfelder
Immer in der Frühlingszeit werden die Felder rund um Lisse in den Niederlanden bunt – soweit das Auge blickt, sieht man Narzissen in weiß und gelb, Hyazinthen in rosa und lila und Tulpen in allen nur erdenklichen Farben. Und wie ihr euch denken könnt, ließ ich es mir nicht nehmen, mir selbst ein Bild (oder auch ein paar mehr) zu machen.
Am Sonntag fuhr ich also mit dem Rad nach Hillegom, einem kleinen Örtchen mitten drin im bunten Treiben…dort schwang ich mich auf den Sattel meines Rades und fuhr den Weg zurück nach Den Haag durch die Felder natürlich nicht ohne ab und zu anzuhalten und ein paar Fotos zu schießen: Picasa.
Sprookjes
Meine sonntägliche Fahrradtour führte mich dieses Mal quer durch Den Haag, durch den Zuiderpark zur Innenstadt und von dort aus weiter an die Nordsee nach Scheveningen, einmal um den Hafen, an den Dünen entlang gen Westen und von Kijkduin den altbekannten Weg zurück…







- (1) Bambusblatt im Zuiderpark
- (2) Reiterstandbild Gulielmo, Innenstadt
- (3) Boot am Strand von Scheveningen
- (4) Zinnfiguren an der Strandpromenade in Scheveningen; noch mehr von den kleinen und großen Wesen in einem märchenhaften Ordner bei Picasa
- (5) Strand irgendwo im Nirgendwo (Ort einer gemütlichen Leserunde in der Sonne)
- (6) überall die ersten Tulpen in freier „Laufbahn“
Nordsee-Radtour
Nachdem ich schon gedacht hatte, dass meine sonntägliche Radtour wortwörtlich ins Wasser fallen würde, verzogen sich die dicken Regenwolken gegen Mittag und der blaue Himmel wurde sichtbar…Auf dem Plan stand erst einmal der Weg zu Meer. Was jedoch auf der Karte so einfach aussah (1x rechts und dann immer gerade aus), scheiterte daran, dass die von mir auserwählte Straße nach 1-2km nicht mehr von Radfahrern befahren werden durfte…Mit der Sonne im Rücken (soweit also auf dem Weg nach Norden) machte ich mich nun also ohne Plan auf den weiteren Weg. Durchquerte Parks, fuhr an Hockey- und Fußballfeldern, Tennis- und Golfplätzen vorbei, gewährte Pferden (inklusive Reitern) die Vorfahrt, umrundete Seen und landete schließlich tatsächlich an den Dünen der Nordsee. Wo mich mein erster Weg geradewegs ans Wasser führte – gibt es hier nicht eigentlich Ebbe und Flut? – Warum ist das Wasser immer da, wenn ich da bin?
Der Wind war sehr stark und so hielt es mich nicht lange am Wasser. Auf dem Hinweg war ich an der Einfahrt eines Radweges vorbei gekommen, welche zum Hoek-van-Holland führen sollte und so beschloss ich frohen Mutes, diesen etwa 15km langen Weg anzutreten. Schon nach wenigen Metern stand ich nur so im Wind, dass ich es jedoch schon fast wieder bereute…
Da ich direkt hinter den Dünen radelte, machte ich immer wieder kurze Pausen, stieg die Dünen hinauf und genoss den Blick aufs Wasser:
Nach einiger Zeit kam ich an einen Karte, welche die Umgebung und die vorhandenen Radwege zeigte. Mein Ausgangspunkt war bereits nicht mehr drauf, aber immerhin hatt ich nun eine Vorstellung davon, wo ich hin wollte.
Außerdem lehrte mich die Karte, was die ganzen Nummern zu bedeuten haben, die mir immer wieder begegneten. Hier gibt es keine nummerierten Radwege sondern nur die Knotenpunkte mehrerer Wege haben Nummern und man hangelt sich von einem Punkt zum nächsten. Mit diesem Wissen und meiner Route „6-9-21-Strand“ ausgestattet ging es weiter bis zum „Hoek van Holland“…
…und wieder zurück. (Picasa)
Fahrradfahren in den Niederlanden
Jetzt, da ich endlich mein Fahrrad hier hab, muss ich eine Geschichte aus der letzten Woche erzählen:
Da laufe ich jeden Tag über die tollen Drehbrücken über den großen Kanal und noch nie hatte ich bisher warten müssen. So kam es, wie es kommen musste und ich gerade vor meiner Nase sprang die Ampel auf rot und die Straße (in Form der Brücke) drehte sich weg…ein Schiff passierte und danach ging alles wieder rückwärts. Das eigentlich kuriose an dieser Geschichte ist jedoch nicht diese Brücke und das gerade ein Schiff kam, als ich rüber wollte – Nein! An der Brücke warteten genau ein Fußgänger (Ich) und 16! Radfahrer – das nenn ich doch mal bezeichnend.
Und hier noch ein wirklich kleiner Ausschnitt des Fahrradparkplatzes am Bahnhof:


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