Blumenkorso 2009 – Berühmte Bücher

Wie jedes Jahr im Frühling, fand auch in diesem der Blumenkorso der Tulpengegend hier in Zuid-Holland statt. Aber eines war im Vergleich zu allen Vorjahren anders – ich war dabei!

So ging es am Samstag mit der Bahn ins schon bekannte Hillegom. Da ich jedoch viel zu zeitig dran war und der Korso erst nach 16Uhr Hillegom passieren sollte, ging es erneut in die Tulpenfelder. Bei strahlendem Sonnenschein machte ich einen großen Spaziergang um das Örtchen herum, schoss viele bunte Fotos und genoss die frische Luft. Im Gegensatz zum letzten WE gibt es mehr Fotoversuche aus der Froschperspektive und im Gegenlicht:

Nachdem ich die Felder hinter mir gelassen hatte, ging es in Richtung Innenstadt und auf die Suche nach etwas Essbarem. Frisch gestärkt beschloss ich dem Korso entgegen zugehen und verließ immer der Hauptstraße folgend die Stadt in Richtung Lisse. Standen am Anfang nur sehr wenige Menschen am Straßenrand so verdichteten sich die Massen je länger ich lief und irgendwann hieß es nur noch – schnell einen guten Platz ergattern und geduldig warten.

Auch wenn die Sonne nicht so recht mitspielen wollte, sorgte der Anblick der Wagen für sofortige Belohnung:







Wer mag raten?

Alle Bilder aus den Feldern und vom Blumenkorso findet ihr bei Picasa.

Blumenfelder

Immer in der Frühlingszeit werden die Felder rund um Lisse in den Niederlanden bunt – soweit das Auge blickt, sieht man Narzissen in weiß und gelb, Hyazinthen in rosa und lila und Tulpen in allen nur erdenklichen Farben. Und wie ihr euch denken könnt, ließ ich es mir nicht nehmen, mir selbst ein Bild (oder auch ein paar mehr) zu machen.

Am Sonntag fuhr ich also mit dem Rad nach Hillegom, einem kleinen Örtchen mitten drin im bunten Treiben…dort schwang ich mich auf den Sattel meines Rades und fuhr den Weg zurück nach Den Haag durch die Felder natürlich nicht ohne ab und zu anzuhalten und ein paar Fotos zu schießen: Picasa.

Suchbild mit hungriger Raupe

dsc05686

Oster-Ausflugs-Lieblingsfoto

Mein Urlaub ist vorüber und so bin ich wieder zurück in Holland.

Es gibt keinen ausführlichen Bericht von der tollen Zeit daheim sondern nur mein ganz persönliches Oster-Ausflugs-Lieblingsfoto:
dsc056761

Spontaner Besuch in Berlin

Ein unfreiwilliger, spontaner und wunderschöner Ausflug in die deutsche Hauptstadt! …alles begann mit meiner Bahnfahrt von Den Haag nach Magdeburg und der Tatsache, dass ich auf Grund von Platzmangel meinen Rucksack nach oben verfrachten musste. So nahm ich also vorher zur Kontrolle meines Tickets Portemonnaie und Fahrkarte heraus und steckte es in das Netz des Sitzes vor mir. Und es kam, wie es kommen musste… Beim Aussteigen in Magdeburg vergaß ich mein Portemonnaie, bemerkte es jedoch zu spät und so fuhr es ohne mich weiter zum Berliner Ostbahnhof. Dank sofort eingeleiteter Suchaktion im Zug wurde es vom Zugbegleiter gefunden und im Fundbüro des Bahnhofs abgegeben. Da die Bahn Fundsachen nicht mehr mit der Bahn zurückschickt, sonder nur per Einschreiben schickt – dacht ich mir, dass ich es mir auch persönlich abholen kann. Gesagt getan – die Pläne des folgenden Samstags wurden über den Haufen geworfen und durch einen spontanen Besuch in Berlin ersetzt…
Nachdem mein Portemonnaie wieder in meinen Besitzt übergegangen war, wurde es ein wunderschöner Tag mit einem langen Frühlingsspaziergang quer durch die Innenstadt vorbei an einigen Sehenswürdigkeiten, einer leckeren Currywurst und einer Bootsfahrt auf der Spree.

Link zu Picasa

Hoffentlich wird die folgende Osterwoche in der Heimat genauso schön aber weniger aufregend!

Blütenpracht im Keukenhof

Freitag ging es mit dem Bus in Richtung Amsterdam, aber vorher bogen wir ab zum Keukenhof. Der Name Keukenhof (keuken-Küche) lässt auf die ehemalige Bestimmung des Hofes schließen…er war einst Kräuterhof der holländischen Königsfamilie. Seit mittlerweile 60 Jahren präsentiert er jedes Jahr im Frühling die neusten und tollsten Tulpenkreationen und vieles blumige mehr!

Da man über Blumen sicher viel schreiben kann, damit aber nie den Eindruck eines Bildes wiedergeben könnte, folgt nun nur noch der Link zu Picasa.

Großeinkauf in einem schwedischen Möbelhaus

Seit Montag 18:32 ist Katrin bei mir in Den Haag – die holländische Bahn hatte sich zwar allergrößte Mühe gegeben, sie davon abzuhalten, es aber zum Glück nicht geschafft. Nachdem der IC von Hannover nach Amersfoort mit jeder Minute Fahrt auch eine weitere Minute hinter dem offiziellen Fahrplan hinterher zu hängen schien, kam irgendwann die Durchsage, dass um Utrecht der gesamte Bahnverkehr zum Erliegen gekommen ist und alle Reisende mit den Zielen Rotterdam, Den Haag, …doch bitte bis zum Amsterdamer Flughafen Schiphol im Zug verbleiben und erst dort in Richtung Den Haag umsteigen sollen. Zu den mittlerweile 40min Verspätung kam also ein weiterer Zeitverlust durch diesen bevorstehenden Umweg…Aber in Schiphol klappte alles unterwartet reibungslos und so kam, dass Katrin tatsächlich den Weg nach Den Haag gefunden hatte!

Soviel zur Vorgeschichte. Da Einkaufen bei IKEA allein so gar keinen Spaß macht, habe ich es bisher vor mir her geschoben und auf die so wichtige Matratze beschränkt. Nun, da ich aber Verstärkung hatte, ging es gleich am Dienstag nach der Arbeit zu IKEA. Auf dem Einkaufszettel standen Küchenutensilien wie eine große Pfanne, ein großer Topf und ein wenig Geschirr…

Da es jedoch Katrins erster Besuch in einem IKEA war, ließen wir es uns nicht nehmen erst einmal gemütlich durch die Ausstellungsräume zu schlendern, Betten und Sofas probe zu liegen/sitzen, Schränke auf und zu zu klappen oder zu schieben und einfach mit allem herum zu spielen.

Nach einer Stärkung mit Apfelkuchen ging es nach unten und galt es, Entscheidungen zu treffen.
Heraus gekommen ist ein voll gefülltes Schubfach:
dsc05337
…und noch so einige Kleinigkeiten.

Im Lebensmittelshop gab es zum Abschluss noch eine Tüte Köttbullar – welche wir uns zum Abendbrot mit Kartoffelpü schmecken ließen!

Sprookjes

Meine sonntägliche Fahrradtour führte mich dieses Mal quer durch Den Haag, durch den Zuiderpark zur Innenstadt und von dort aus weiter an die Nordsee nach Scheveningen, einmal um den Hafen, an den Dünen entlang gen Westen und von Kijkduin den altbekannten Weg zurück…
plan
dsc05269(2) - Titeldsc05282dsc05296dsc05318dsc05278

  • (1) Bambusblatt im Zuiderpark
  • (2) Reiterstandbild Gulielmo, Innenstadt
  • (3) Boot am Strand von Scheveningen
  • (4) Zinnfiguren an der Strandpromenade in Scheveningen; noch mehr von den kleinen und großen Wesen in einem märchenhaften Ordner bei Picasa
  • (5) Strand irgendwo im Nirgendwo (Ort einer gemütlichen Leserunde in der Sonne)
  • (6) überall die ersten Tulpen in freier „Laufbahn“

Amsterdam – zweite Chance

Heute Morgen entschloss ich kurzer Hand, einen Ausflug nach Amsterdam zu machen. Das Wetter war einfach nur traumhaft, kein Wölkchen am Himmel und frühlingshafte Temperaturen. Genau die richtige Stimmung also um Amsterdam eine zweite Chance zu geben.

Warum eine zweite Chance? Vor etlichen Jahren, ich ging noch zu Schule (aber schon in der Oberstufe, denk ich), haben wir eine Klassenfahrt nach Holland gemacht. Unsere Unterkunft waren Ferienhäuser, welche an einen Vergnügungspark angeschlossen waren…der nächste Ort kilometerweit weg. Ein Tagesausflug führte uns jedenfalls mit dem Bus nach Amsterdam. Es hat den gesamten Tag gegossen wie aus Kübeln und ich behielt die Stadt in sehr schlechter Erinnerung.

Ich machte mich also auf den Weg herauszufinden, ob dieser erste Eindruck von damals sich bestätigen würde…oder eben nicht. Nach 40minütiger Bahnfahrt, kam ich an einem völlig überfüllten Amsterdamer Hauptbahnhof an. Nachdem ich mich durch die Menschenmassen nach draußen gequetscht hatte, strahlte mir die Sonne ins Gesicht. Ich versuchte mich an die Gebäude, welche ich sah, zu erinnern…aber so recht wollte mir das nicht gelingen. Ob die riesige Baustelle, welche sich direkt vorm Bahnhof befindet, nicht ganz unschuldig daran ist, weiß ich nicht…
Mein erstes Ziel stand fest – NEMO. Das NEMO ist ein Museum, in welchem Wissenschaft und Technologie zum Anfassen geboten wird…da dies aber allein sicher keinen Spaß macht, wollte ich nicht hinein sonder oben drauf. Die Dachterrasse ist auch für Nicht-Besucher geöffnet und erlaubt einen schönen Blick über die Stadt. Immer am Wasser entlang gen Osten war das seltsam aussehende Gebäude schon bald entdeckt und erklommen.

Es bot sich folgender Ausblick:

Wieder unten angekommen machte ich mich auf den Weg in die Innenstadt mit Dam, Blumenmarkt und Rembrandt.

Weitere Fotos von meiner Amsterdam-Entdeckungs-Tour findet ihr wie immer bei Picasa.

Fazit: Die Stadt hatte die zweite Chance wirklich verdient und hat mich nicht enttäuscht. Aber meine Lieblingsstadt wird Amsterdam sicher nicht werden…Ein wenig gewöhnungsbedürftig find ich die freistehenden, mobilen Pissoirs, welche in der gesamten Stadt rumstehen…den ständigen, penetranten Geruch der unzähligen Coffee-Shops und das mitten im Zentrum gelegene Rotlichtviertel.

Sunset

…ein wunderschöner Sonnenuntergang an der Nordsee (Den Haag, Kijkduin) am Ende eines sonnigen Freitag!
dsc05154
mehr Bilder…

Nächste Seite »